Verein

Wer wir sind

Der Tierschutzverein Ammerland e.V. wurde im Mai 2004 von Betroffenen gegründet, die immer wieder mit Leidensgeschichten von Tieren konfrontiert wurden und irgendwann merkten, dass der Einzelne zu wenig erreichen kann.

Wir sind keine Behörde, sondern ein Verein, der ausschließlich ehrenamtlich tätig ist. Die vielen anfallenden Arbeiten werden neben oder nach der eigenen beruflichen oder privaten Tätigkeit erledigt. Wir helfen, wo wir können, sind aber auch auf die Hilfsbereitschaft aller MitbürgerInnen angewiesen.

Tierschutz geht jeden etwas an und jeder trägt einen Teil der Verantwortung.

Die Vorstandsmitglieder

Renate Merkel

1. Vorsitzende und Kassenwartin

Hannelore Dierks

2. Vorsitzende

Marianne Fießer

Schriftführerin

Claudia Pager

Beisitzerin

Sonja Höhne

Beisitzerin

Ina Lakewand

Beisitzerin

Daniela Böhm

Beisitzerin

Uwe Noffke

Beisitzer

Daniel Biltz

Beisitzer

Wir sind über unsere zentrale Handynummer: 01573 6772634 oder per Mail erreichbar und können dann bei Bedarf auch den Kontakt zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern herstellen. Telefonzeiten zwischen 10 und 18 Uhr, in sehr dringenden Fällen jederzeit. Da wir ehrenamtlich arbeiten, kann es sein, dass wir kurzfristig mal nicht erreichbar sind, dann melden wir uns natürlich schnellstmöglich zurück.

 

 

Der Vorstand

Der aktuelle Vorstand wurde am 21.10.2022 gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes sind alle ehrenamtlich tätig.

Aufgrund der Neuwahlen ergaben sich folgende Änderungen:

Die bisherige 1. Vorsitzende Claudia Pager hat sich für dieses Amt nicht mehr zur Wahl gestellt, sondern zum Amt der Beisitzerin. Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde nun Renate Merkel gewählt. In das dadurch neu zu besetzende Amt der 2. Vorsitzenden wurde Hannelore Dierks (bisher Beisitzerin) gewählt.

Die bisherige Schriftführerin Sonja Höhne trat für dieses Amt nicht mehr an und hat sich zur Wahl als Beisitzerin gestellt. Für ihre Tätigkeit als Schriftführerin bedanken wir uns herzlich. Als neue Schriftführerin wurde Marianne Fießer gewählt (bisher Beisitzerin)

Ganz neu in den Vorstand gewählt wurden die Beisitzerin Daniela Böhm und die Beisitzer Daniel Biltz und Uwe Noffke.

Claudia Pager ist Gründungsmitglied des Verein, war 7 Jahre 2. Vorsitzende und übernahm dann 2013 das Amt der 1. Vorsitzenden. Bei den Neuwahlen 2022 hat sie sich nun als Beisitzerin zur Wahl gestellt. Wir sind dankbar für ihre bisher geleistete Arbeit und vor allem, dass sie weiterhin in (fast) gleicher Weise für den Verein aktiv sein wird. Claudia Pager hat sich in all den Jahren große Verdienste um den Verein erworben. Mit ihrem tatkräftigen, unermüdlichen und zeitaufwendigen Einsatz für den Tierschutz und zum Wohle der Tiere hat sie unser aller Dank und unsere Anerkennung in höchstem Maße verdient. Wir freuen uns sehr, dass sie dem Vorstand und der aktiven Tierschutzarbeit nicht verloren geht, sondern nur "weniger offiziell" weitermacht.

Farilt Immel ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie war Gründerin des Vereins im Mai 2004 und bis 2013 die 1. Vorsitzende, danach hatte sie das Amt der Beisitzerin inne. Ihrem Engagement und ihrem Einsatz haben wir es zu verdanken, dass es den Tierschutzverein Ammerland e.V. überhaupt gibt. Dafür kann man nicht genug Dank sagen. Für ihre langjährige und vorbildliche Tätigkeit und in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein wurde Farilt Immel die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die Verleihung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.
Der Vorstand bedankt sich recht herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht Frau Immel für die Zukunft alles Gute.

Wie arbeiten wir

Wir organisieren Aktionen, um die BürgerInnen auf die Notwendigkeit hinzuweisen, ihre Katzen und Kater sterilisieren und impfen zu lassen, veranstalten Flohmärkte und Basare, um ein wenig Geld in die Vereinskasse zu bekommen, damit das Futter und die Tierarztrechnungen bezahlt werden können.

Wir haben einmal wöchentlich Sprechstunde in Westerstede, Gastraße 4, zu der alle Tierfreunde, die Hilfe oder Rat brauchen, kommen können, um direkt mit uns zu sprechen. Wir werden immer versuchen, zusammen zu einer vernünftigen Lösung zu kommen.

Die Menschen, die eine Pflegestelle zur Verfügung stellen, leisten großartige Arbeit. Ein oftmals leidendes und verstörtes Tier so gut zu versorgen, dass es nach einiger Zeit gesund und munter in gute Hände vermittelt werden kann, ist keine Selbstverständlichkeit und kostet Zeit. Der Lohn ist das Wissen, einer anderen Kreatur helfen zu können. Geld wird, außer für Futter, Zubehör und Medikamente etc., an die Pflegestelle nicht bezahlt.

Ganz wichtig sind auch die HelferInnen, die sich bei Fangaktionen von Streunerkatzen (damit diese kastriert werden können) engagieren und Fahrten übernehmen, wenn z.B. ein Fundtier abgeholt, ein Tier zum Tierarzt gefahren oder eine Lebendfalle aufgestellt werden muss.

Dann gibt es diejenigen Mitglieder, die sich scheinbar unauffällig im Hintergrund aufhalten, aber immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, bei Verkaufsständen zu helfen. Sie opfern ihre Wochenenden oder rühren und backen, damit die Cafeteria fleißig Kuchen und Torten verkaufen kann. Denn ohne Geld ist Tierschutz nicht machbar.

Kurzum: In unserem Verein kann sich jeder so engagieren, wie er es je nach Interessensgebiet möchte. Er oder sie sollte ein wenig gruppen- und gemeinschaftsfähig sein und natürlich höflich im Umgang mit Menschen. Wir reden offen über alles und haben neben all der Arbeit und ernsten Situationen auch noch Spaß miteinander.

Unsere Ziele

Das größte Ziel ist und bleibt natürlich ein Tierheim im Ammerland!

Der Landkreis Ammerland hat viel zu bieten. Westerstede, die „Gesundheitsstadt im Grünen“ ist um das Wohl ihrer Bürger bemüht.
Aber was machen Tiere, die ihr Zuhause verloren oder noch nie eines hatten? Wer hilft ihnen?
Das Ammerland hat nämlich kein Tierheim!!

Mangels Tierheim müssen Fund- und Abgabetiere bis zu ihrer Vermittlung in ein neues Zuhause in privaten Pflegestellen untergebracht werden, die für die Tiere Teile ihrer Wohnung zur Verfügung stellen. Und leider haben wir keine Pflegestellen für Hunde. Oft stoßen die Pflegestellen an ihre Grenzen. Gerade im Frühling und Herbst, wenn vermehrt trächtige Katzen und Katzenbabys gefunden werden, platzen sie aus allen Nähten. Aber nicht nur der Platz fehlt, auch die Arbeitsbelastung ist dann für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen neben ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen außerordentlich groß. Kranke Tiere sowie die Babys müssen oft rund um die Uhr versorgt werden und es sind viele Tierarztbesuche erforderlich. Wie gesagt, alle MitarbeiterInnen arbeiten ehrenamtlich und opfern dafür ihre gesamte Freizeit. Bei der rasch steigenden Zahl von Fundtieren – vor allem herrenloser Katzen – ist ungewiss, wie lange diese Hilfe noch durch privates Engagement aufrecht erhalten werden kann.

Das Ammerland macht sich stark für sanften, grünen Tourismus, die Erhaltung alter Landschaftsstrukturen, für ein soziales Miteinander der Generationen. Gastfreundlichkeit wird großgeschrieben. Da sollte doch noch Platz für ein modernes, lebendiges Tierheim sein, das für die Region nur ein Gewinn sein kann!

Tierschutz ist keine Angelegenheit von nur einigen Privatpersonen. Hier müssen auch die Kommunen und der Landkreis Verantwortung zeigen.

Ein Tierheim für den Landkreis Ammerland ist unverzichtbar

 

Tierschutzverein Ammerland e.V.

Der praktische Tierschutz vor Ort konzentriert sich auf Haustiere, die in Not geraten sind und menschlicher Hilfe bedürfen, die Verfolgung von Tierquälereien oder mangelhafter Tierhaltungen von Haus- und Nutztieren.

So ...

  • helfen wir in Not geratenen Tieren
  • nehmen wir entlaufene oder ausgesetzte Tiere auf, verwahren sie, gewähren ihnen tierärztliche Betreuung und vermitteln sie an neue TierhalterInnen.
  • verfolgen und klären wir Tierquälereien auf.
  • informieren wir zur Verhinderung von Verstößen gegen die zum Schutz von Tieren erlassenen Rechtsvorschriften über die art- und tierschutzgerechte Haltung und Ernährung von Tieren.
  • verlangen wir die Abschaffung von Tierversuchen und Ersatz durch Alternativmethoden.
  • fördern wir die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen.
  • fordern wir die Beseitigung von tierquälerischen Haltungssystemen in der Nutztierhaltung
  • fordern wir das Verbot der tierquälerischen Transporte von Schlachttieren.
  • fordern wir ein Verbot der tierquälerischen Haltung von Pelztieren.

Wir brauchen jeden, der uns bei diesen Zielen unterstützt, sei es als zahlendes Mitglied oder durch tatkräftige Mitarbeit.

Jeder, der wie wir der Meinung ist, dass auch Tiere ein würdevolles und artgerechtes Leben führen dürfen, kann ein wenig dazu beitragen.