Tierschutz kennt keine Uhrzeit – Tag und Nacht im Einsatz für Tiere in Not

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Tierschutzverein Ammerland leisten Tag für Tag und oft auch nachts einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz in unserer Region. Sie sind fast rund um die Uhr im Einsatz und machen sich zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Weg, wenn Tiere Hilfe benötigen.

Auch wenn sich in den letzten Wochen besonders viele Einsätze rund um Katzen und Kitten häufen, helfen die Ehrenamtlichen natürlich nicht nur Katzen. Immer wieder werden auch Kaninchen, Vögel, Hunde und andere Tiere in Not gemeldet, die gesichert, versorgt oder untergebracht werden müssen.

Gerade bei Katzen und Kitten häufen sich derzeit die Einsätze. Immer wieder werden neugeborene Kitten ohne Mutter gefunden, die ohne menschliche Hilfe kaum eine Überlebenschance hätten. Auch größere Jungtiere werden aufgefunden – teilweise in einem schlechten Allgemeinzustand oder mit Fliegeneiern oder Parasitenbefall, sodass eine schnelle Versorgung notwendig ist. Zudem kümmern sich die Ehrenamtlichen regelmäßig um ältere, kranke oder verletzte Katzen, die kein Zuhause mehr haben.
Jedes Jahr legen die Ehrenamtlichen dabei fast 30.000 Kilometer zurück, um Tieren in Not zu helfen. Die Bilder, mit denen die Helferinnen und Helfer konfrontiert werden, sind nicht immer leicht zu ertragen. Dennoch geben sie jeden Tag ihr Bestes, um jedem Tier gerecht zu werden und ihm die Hilfe zukommen zu lassen, die es benötigt.
Besonders das Sichern von freilebenden Katzen und ihren Kitten erfordert oft viel Geduld, Zeit und starke Nerven. Nicht immer gelingt es auf Anhieb, eine Katzenfamilie mit einer Lebendfalle zu sichern. Manchmal geht nur die Mutter in die Falle, während die Kitten zurückbleiben. In anderen Fällen können die Kitten gesichert werden, doch die Mutter lässt sich nicht einfangen. Oft sind viele Fahrten, stundenlanges Warten und mehrere Anläufe nötig, bis schließlich alle Tiere in Sicherheit sind. Diese Arbeit ist körperlich und emotional sehr belastend und manchmal auch mit Tränen verbunden.

Viele der Tiere werden anschließend im Tierheim Oldenburg weiter versorgt. Dort wird mit viel Engagement und Fürsorge alles dafür getan, die Tiere medizinisch zu versorgen, aufzupäppeln und auf ein neues Leben vorzubereiten. Einige Katzen und Kitten können – wenn es die Situation erlaubt und entsprechende Plätze zur Verfügung stehen – auch in liebevollen Pflegestellen untergebracht werden. Ziel ist es immer, für jedes Tier ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause zu finden.
Ohne das große Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, der Pflegestellen sowie der Mitarbeitenden im Tierheim würden viele Tiere keine zweite Chance bekommen. Dafür gebührt allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. ❤️🐾

Ein wichtiger Punkt, um zukünftiges Tierleid zu vermeiden, ist die rechtzeitige Kastration von Katzen. Immer wieder entstehen ungewollte Würfe, weil Freigängerkatzen nicht kastriert sind oder unkastrierte Tiere unkontrolliert Nachwuchs bekommen. Dieser Nachwuchs führt oft dazu, dass Kitten später ausgesetzt, abgegeben oder in sehr schwierigen Situationen gefunden werden.

Eine rechtzeitige Kastration hilft dabei, die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern und sorgt dafür, dass weniger Tiere in Not geraten. Sie ist ein entscheidender Beitrag zum Tierschutz.

Jede kastrierte Katze bedeutet ein Stück weniger Tierleid.

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