Vermittelte Tiere ...

Der Tierschutzverein informiert:

Heute ist Montag, 20. November 2017, Uhrzeit: 23:48:49


Hier möchten wir über Geschichten vom neuen Zuhause unserer Schützlinge berichten, aber auch über Notfälle und besondere Schicksale, die uns besonders berührt haben.

Helfen Sie uns zu helfen...




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zu vermittelnde Katze
Vom Fauchi zum Schnurri

Wir freuen uns immer wieder, wenn sich unsere Schützlinge im neuen Zuhause wohlfühlen und auch zuerst zurückhaltende Tiere zu richtigen Schmusern werden.
So auch unser Kater Fauchi, dessen neue Familie uns nachstehende Zeilen schrieb:
Als wir Fauchi in seiner Pflegestelle abholen wollte, knurrte und fauchte uns ein verängstigtes Tier unter dem Sofa an. Das war Fauchis Begrüßung an seine neuen Besitzer. Bei dem Versuch, ihn unter dem Sofa hervorzulocken, kratzte und biss das kleine Mäuschen um sich. Unser erster Gedanke war "Da kommt aber noch Zähmungsarbeit auf uns zu."

Zu Hause angekommen, wagte Fauchi sich für 4 Stunden nicht aus seinem Körbchen heraus und fauchte noch immer bei jedem Geräusch und bei jeder Handbewegung. Fressen mochte er auch nicht. Also haben wir uns in seinen Raum gesetzt und gewartet. Wir haben ihm vorgelesen, damit er sich an unsere Stimmen gewöhnt. Auf einem Kissen im Bücherregal saß er nun und schaute uns skeptisch an.

Bereits am nächsten Tag wurde nur noch gefaucht, nicht mehr gekratzt. Wir ließen ihm seine Zeit und seinen Raum, setzten uns nur ab und zu zu ihm, sangen ihm Schlaflieder vor und lasen Geschichten vor.

Nach einer Woche hatte sich der verängstigte kleine Kater komplett gewandelt. Er freute sich riesig, wenn wir ihn besuchten und ging bald auf Entdeckungstour in der ganzen Wohnung.

Heute, 4 Wochen später, ist Fauchi ein kleiner Schmusekater, eigentlich müssten wir ihn in Schnurri umbenennen. Er hüpft auf unseren Schoß, krabbelt zu uns ins Bett, spielt und trägt fröhlich Socken durch die Gegend.

Wir sind sehr glücklich mit dem kleinen Racker und bedanken uns ganz herzlich für die Vermittlung durch den Tierschutzverein Ammerland.

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Für diese liebevolle Aufnahme bedanken wir uns im Namen von Fauchi ganz herzlich bei seiner neuen Familie.

                                             (eingestellt am 28.09.2015)

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zu vermittelnde Katze
zu vermittelnde Katze
zu vermittelnde Katze
Sina, Tina und Tommy

Tina, Sina (grau getigert und grau-weiß) und Tommy (oberes Bild links) sind drei total süße, ca. 9 Wochen alte Katzenkinder.

Diese 3 Geschwister- chen hatten großes Glück. Sie wurden an einem See ausgesetzt, wo weit und breit kein Haus zu sehen ist. Durch Zufall wurden sie von einer Frau gefunden, die mit ihrem Hund dort spazieren ging. Sie hörte plötzlich ein klägliches Miauen und sah dann diese kleinen Kätzchen.

Was sind das für Menschen? Sie sind nicht nur brutal und gefühllos, sondern auch noch feige. So kann man auch töten, ohne dabei zusehen zu müssen! Denn allein hätten die Kätzchen keine Chance gehabt.

Die drei Kleinen sind gottseidank kerngesund und konnten auch schon in ihr neues Zuhause umzuziehen.

                                             (eingestellt am 12.11.2014)

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Hund vermitteln - Tierschutzverein
Hündin mit 6 Welpen ausgesetzt

Neele, eine etwa 2 Jahre alte, kleine Terrier-Mischlingshündin wurde mit ihren 6 Welpen im Juni 2013 einfach ausgesetzt. In einer Pflegestelle wurden sie wieder aufgepäppelt und nachdem die Welpen alt genug waren, konnten alle 6 in ein neues Zuhause vermittelt werden.

Das neue Frauchen von einem der Welpen hat uns nun geschrieben:

Meine kleine Prinzessin ist mittlerweile 10 Monate alt, versteht sich super mit unserem Ersthund und hat sich super eingelebt. Leyla war eines der Welpenkinder von "NEELE", der ausgesetzen Hundemami. Ich finde es super, dass sich noch einige Menschen für die Vermittlung von Tieren in Not bemühen.

Das Bild zeigt Leyla beim "Wassersport" im Dänemark-Urlaub.

                                                 (eingestellt am 17.02.2014)

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Die scheue Meggie

Am 06.02.2014 wurde Katze Meggie vermittelt. Meggie war sehr scheu und hat sich in der Pflegestelle nur unter einer Decke auf dem Sofa versteckt. Trotzdem fanden wir eine Katzenfreundin, die mit viel Geduld das Vertrauen von Meggie gewinnen wollte.

Nach einem Tag bekamen wir von ihr nachfolgende E-Mail. Wir freuen uns immer wieder, wenn auch unsere "Problemfälle" glücklich werden - und das scheint in diesem Fall zu klappen.

Die neue Besitzerin schrieb:

Hier unser Bericht über die ersten 24 (nein, inzwischen 27) gemeinsamen Stunden: Also: Meggie geht es gut.
Sie sitzt bei mir im Büro – allerdings im Moment hinter dem Sofa. In meinem Büro habe ich für sie ja praktisch die gleiche Sofa-Wolldecken-Konstruktion aufgebaut wie bei Ihnen.

Aber von Anfang an: Nachdem Sie weg waren fand ich Meggie im Büro in meinem Aktenschrank – nur der Popo guckte ´raus. Ich habe sie erst ´mal in Ruhe gelassen und ihr nur Nassfutter, Wasser und Klo hingestellt. Gegen Abend habe ich mich dann zu ihr auf den Boden gesetzt, mit ihr geredet und sie am Rücken gekrault, und siehe da – Madame kam nach einiger Zeit ganz von allein heraus – ganz ruhig und aufgerichtet (nicht etwa eingeknickt und auf dem Sprung). Sie ließ sich ein bisschen von mir kraulen und verschwand dann hinter das besagte Sofa. In der Nacht kam dann der Hunger und sie hat ihr 85 g Nassfutter komplett verputzt. Auch die Toilette hat sie benutzt und sich anscheinend auch auf dem Sofa und der Wolldecke umgesehen. Wenn ich den Raum betrete verschwindet sie wieder hinter dem Sofa, dort lässt sie sich aber kraulen und ich habe auch schon deutlich ein Schnurren gehört!!

Ich denke, ich lasse Meggie die nächsten Tage noch allein in diesem Büroraum. Während ich hier sitze und arbeite rede ich mit ihr und lasse die Tür zum Flur auf, wenn sie möchte, kann sie sich dann umsehen und ihren Radius Stück für Stück erweitern. Ich bin guten Mutes, dass wir Tag für Tag ein bisschen weiter kommen.

                                                 (eingestellt am 17.02.2014)

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